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Islas Canarias - Die glücklichen Inseln

Kanarische Inseln - Satellitenbild Die "Islas Canarias" gehören politisch zu Spanien und damit zur Eurpäischen Union (EU).

Geographisch gehören sie zu Afrika. Sie liegen im Atlantik etwa 100 bis 500 Kilometer westlich der Südhälfte Marokkos.

Die Kanaren bestehen aus sieben Hauptinseln: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Dazu kommen sechs kleinere Inseln, nämlich Alegranza, Graciosa, Montaña Clara, Lobos, Roque del Este und Roque del Oeste. Außerdem gibt es noch einige kleinere unbewohnte Felsinseln wie Anaga, Salmor und Garachico.

Die unterschiedlichen Höhenlagen und die reichen vulkanischen Böden machen die Kanaren zu einer biologischen Schatzkammer mit über 2000 meist nirgends sonst vorkommender Pflanzenarten. So etwa die kanarische Palme, die kanarische Pinie und der Drachenbaum, der schon vor den Zeiten der letzten Eiszeit gedieh.

Die Klimaverhältnisse der Inseln ließen eine ausgesprochen vielfältige Vegetation entstehen, die zum Teil unter UNESCO-Schutz stehen (etwa die Laurisilva-Gebiete mit von Flechten bedeckten Lorbeeren, Stechpalmen, Linden und Heidekraut) bis hin zu trockenem Buschland und wüstenartigen Gebieten, wo Salzbusch, Palme und der kaktusähnliche cardón de Jandía wachsen.

Der höchste Berg der Kanarischen Inseln ist der 3.718 Meter hohe Pico de Teide. Er liegt auf der Insel Teneriffa und ist gleichzeitig Spaniens höchste Erhebung.

Die Kanarischen Inseln sind eines der groflächig geschütztesten Gebiete Europas: 42% der Landmasse fallen in eine der Naturschutzgebiet-Kassifikationen.


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