Hotel Gran Canaria - Seaside Hotels Gran Canaria Strand

Gran Canaria: Der Miniaturkontinent vor Afrika

Gran Canaria

210 km von der Nordwestküste Afrikas entfernt liegt die annähernd kreisrunde Vulkaninsel zwischen ihren größeren Nachbarinseln Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten.

Die höchste Erhebung im Zentrum der Insel ist der 1.949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pozo de las Nieves. Auf Grund seiner klimatischen und geographischen Vielfalt, seiner differenzierten Flora und Fauna wird Gran Canaria auch als „Miniaturkontinent” beschrieben.

Aus dem Bergland des Inselinneren führen viele Trockentäler, die barrancos, bis an die Küste. Bei den seltenen Regenfällen, die dann aber recht ergiebig sein können, füllen sich diese barrancos zu teilweise reißenden Sturzbächen. In den bewohnten Gegenden wurden sie deshalb stark ausgebaut und befestigt.

Gran Canaria war seit 3000 v.Chr. von den Guanchen bevölkert, bis sie im 15. Jahrhundert von Spanien in Besitz genommen wurde. Die Guanchen waren Höhlenbewohner.

Guanche ist das Wort für die Menschen von Tenerifa, das Wort ist hier nur bedingt zu gebrauchen, hat sich aber im Sprachgebrauch eingefügt. Man redet auf Gran Canaria lieber von den urcanarios, die übrigens auch in aus Steinen gebauten Rundhäusern wohnten. K.H.Kamann (Insel-Charly)


Die Insel in der Grupper der Kanarischen Inseln (zwischen Fuerteventura und Teneriffa) wurde 2005 von der UNESCO zum Weltreservat der Biosphäre Gran Canaria deklariert. Nach dieser Deklaration ist Gran Canaria nunmehr ein Teil des Netzes aus etwa 500 Reservaten in 102 Ländernt.